Stillstand = Rückschritt. Und Ihr LinkedIn Profil zeigt es zuerst.
Viele Führungskräfte investieren enorme Energie in Transformation, Leadership und Performance – aber ihr eigenes LinkedIn Profil erzählt eine völlig andere Geschichte.
Kein Profilbild.
Oder ein unprofessionelles Foto: Smoking auf der Hochzeit, Schnappschuss im Wohnzimmer, Partner*in halb im Bild, Nachname abgekürzt mit „V.“
Erzeugt das Vertrauen? Wirkt das professionell?
Ganz klar: Nein.
LinkedIn ist kein privates Fotoalbum.
Es ist Ihr strategisches Führungsinstrument.
Und ein weiterer Punkt, der oft unterschätzt wird:
Mottos wie „Stillstand = Rückschritt“, „Always learning“ oder „Leadership is a mindset“ gehören nicht in die Headline.
Warum?
Weil niemand danach sucht.
Niemand tippt in die Suche:
„Stillstand“, „Mindset“, „Always learning“.
Aber Menschen suchen sehr wohl nach:
„VP Innovation & Growth“,
„Head of Operations Defense Industry“,
„CFO Manufacturing Europe“.
Wenn Ihre Headline aus Sprüchen besteht, statt aus Rolle + Umfeld + Level, dann tauchen Sie in den relevanten Suchergebnissen schlicht nicht auf.
Sie werden unsichtbar, obwohl Sie sichtbar sein müssten.
Die Headline entscheidet in 3 Sekunden:
- Welche Rolle haben Sie?
- In welchem Umfeld bewegen Sie sich (Produkt, Branche, Wettbewerb)?
- Auf welchem Level führen Sie?
Wenn das nicht sofort erkennbar ist, verlieren Sie Sichtbarkeit, Relevanz und Wirkung – intern wie extern.
Warum das so entscheidend ist:
Führungskräfte der Ebenen 0–2 werden nicht „gefunden“.
Sie werden eingeordnet.
Ihr Profil ist das erste Signal, ob Sie Klarheit, Professionalität und Leadership verkörpern – oder ob Sie sich selbst nicht ernst genug nehmen.
Mein Appell an alle, die Verantwortung tragen:
Wenn Sie Transformation führen, beginnen Sie bei sich selbst.
Ihr Profil ist Ihr erstes Leadership Statement.
Gestalten Sie es so professionell, wie Sie führen.
Reflexionsfrage:
Was sagt Ihre Headline aktuell über Sie aus – und würde jemand mit Ihrer Expertise sie in der Suche überhaupt finden?